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Ventoux-Rundkurs statt nur QuerungTag 1 auf dem Weg von Bédoin am Mont Ventoux nach Südtirol, zum Reiterjoch ob Obereggen war zwar von einem gutgelaunten und stark reintretenden Guido Kunze geprägt, aber ebenso von mehreren nicht gewünschten Umplanungen. An der Route du Ventoux, dem Radverleih und -laden, wo traditionell der gut 600 km lange Ultramarathon Raid Provence Extrême jedes Jahr im Mai startet, und der fleißig Kundschaft hatte, startete Kunze zunächst auf den Col de la Madeleine (458 m), ein kleiner Appetithappen auf dem Weg zum Mont Ventoux (1912 m). Dort kam er nahezu „erholt“ an, mischte sich kurzzeitig unter das bunte Treiben auf dem Gipfel des sogenannten Giganten der Provence, genoss die Aussicht Richtung Mittelmeer und Zentralmassiv... und sah erstmals die dichten Gewitterwolken Richtung Ost, die später noch eine Rolle spielen sollten.

Ventoux-Rundkurs statt nur QuerungDann aber verpasste er in der Abfahrt vom Mont Ventoux bei Tempo 75 km/h den Abzweig zum Osthang nach Sault und landete ungeplant wieder am Südhang im Startort Bédoin. Der Begleittross wartete seinerseits bereits nahe Sault, und als die Streckenpanne klar wurde, wurde entschieden, das Programm komplett umzuschmeißen. Da der Tag nicht der festgelegten 48-Stunden-Strecke gehört, interessieren nur die Höhenmeter. Statt über die Durance und in die Corniche Sublime als lange, aber verhältnismäßig wenig steile Etappe zum Einrollen sollte eine kurze, knackige daraus werden, indem er über den Col de Notre-Dame des Abeilles (968 m) wieder auf die Raid-Strecke nach Sault fährt, dann aber zu den am Ventoux bereits gesammelten 1722 hm noch rund 1000 hm an einem anderen, viel näheren Klassiker des Raid packt: die Montagne de Lure.

Über diesem Berg und seinem ebenfalls über 1700 m hohen Pass hingen aber den gesamten Nachmittag Gewitter- und Regenwolken, und von fern konnte man immer wieder starken Regen erkennen. Erneut wurde umgeplant, von Sault nicht ostwärts weitergefahren, sondern eine Schleife nach Norden gelegt. Über den bedächtig steigenden Col de l'Homme Mort (1202 m) und zurück über den sofort kurz, knackig steilen Col du Négron (1242 m) sammelte Guido Kunze vor dem Transfer nach Digne-les-Bains schließlich auf nahezu 80 km weniger Streckenlänge mehr Höhenmeter als ursprünglich für die lange Strecke geplant, nämlich über 3445 hm. Also keine wirkliche Einrolletappe Als diese Zeilen online gehen, ruht er bereits, guter Dinge, aber auch voller Respekt vor dem Versuch in 48 Stunden möglichst viele Höhenmeter zu sammeln: fast 30 000. In der Nacht zum Dienstag, Mitternacht startet dieser Rekordversuch im Rekordversuch ab Digne.

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