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Tag 3 von Guido Kunzes 100.000er Weg von der Provence ins Südtiroler Eggental begann mit zwei Hiobsbotschaften in der Nacht. Am Col de la Lombarde (2351 m) fuhr er nach Italien und in strengen Wind von vorn... sowie in die Ungewissheit, ob der danach anstehende Colle Valcavera, fast 2000 m über dem Stura-Tal in der Provinz Cuneo, der sich über den Colle Faunera (höchster Punkt, 2482 m) und den Colle d'Esischie ins Valle Maira, wieder rund 1800 m tiefer, fortsetzt, überhaupt „sauber“ befahrbar sein würde. Die wenigen verfügbaren Informationen ließen eventuelle Probleme – gar nachts – erwarten, aber nicht, dass die Serpentinenstraße auf der Abfahrt auf mehreren Ebenen des Abstiegs durch noch nicht wieder behobene Bergrutschschäden komplett fehlte und notdürftig durch fahrraduntaugliche aufgeschüttete Schotterplanierungen ersetzt worden war.

Dass das Begleitfahrzeug sicher wieder hinab kam, ist einmal mehr Nico Schmidt zu danken, aber die auch sonst in teilweise grausigem Zustand befindliche Fahrbahn forderte Guido Kunze zu mehreren, auch längeren Zufußpassagen auf, die einen enormen, schier unwiederbringlichen Zeitverlust im ohnehin äußerst eng gestrickten Plan des 48-Stunden-Rekordversuchs bedeuteten. Im Anstieg über Sampeyre auf Colle dell'Agnello (2744 m, wieder zurück nach Frankreich) und dann Col d'Izoard (2360 m) holte der Thüringer zwar mit einer Energieleistung nach über 24 Stunden quasi ununterbrochen im Sattel wieder auf. Doch lag das nicht daran, dass genau dieser Zeitgewinn durch seine nach wie vor gut Konstitution Anlass zur Hoffnung gab, sondern an Frustration. Ebenfalls in der Nacht musste ihm berichtet werden, dass der Projekt-im-Projekt-Charakter des 48-Stunden-Versuchs einem Eintrag in Guinness-Rekordverzeichnis in der gewünschten Kategorie mangels ausreichender Definiertheit im Wege stehe. Im Klartext ist also das Sich-Verausgaben diesbezüglich für die sprichwörtliche Katz’.


Wenn diese Zeilen online gehen, hat Guido Kunze über den Col du Lautaret (2058 m) und den Col du Galibier (2646 m) das savoyische Tal Maurienne erreicht und setzt sich mit dessen klingenden Namen auseinader: Col du Beau-Plan (1408 m), Col du Mollard (1658 m), Station de la Toussuire (1709 m), Col de la Croix de Fer (2064 m) und Col de Madeleine (1996 m). Insbesondere Lautaret und Galibier wurden noch bei sehr gutem, nicht zu heißem Radfahrwetter erreicht, und der Blick in die Gletscherwelt der Barre des Écrins hätte frohen Mut stiften sollen. Aber das war naturgemäß nicht so.

Nach Wegfall der Möglichkeit zum 48-Stunden-Eintrag wird vermutlich Guido Kunze auch den heutigen Tag zum 100.000er Tag umfunktionieren, also nicht zwangsläufig bis zum offiziellen 48-Stunden-Ende um 01.00 Uhr nachts im Sattel bleiben und dann morgen später beginnen, sondern zur künftigen Tagesordnung übergehen: Schluss spätestens gegen Mitternacht heute, Start morgen mit Sonnenaufgang. Zur Trauer des Tags gibt es heute keine Bilder. Nur den angezeigten Smilie. :-(

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