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Der achte Tag von der Provence nach Südtirol war so etwas wie die Königsetappe von Guido Kunzes Etappen-Ultramarathon. Nicht nur, weil sie etwa in der Mitte der Tour von Bédoin über den Mont Ventoux zum Reiterjoch von der Eggentaler Seite liegt. Auch, weil zu ihr gleich drei der klingendsten Namen des Giro d'Italia gehören: Mortirolo, Gavia, Stilfser. Der Vortag hatte schließlich im Hochtal von Livigno auf 1900 m geendet, weil der Thüringer triefnass bei unter 10°C von Berninapass und Forcola di Livigno erschienen war. Die Hoffnung, am Folgemorgen könnten Passo d'Eira (2211 m) und Passo del Foscagno (2294 m) zumindest von oben trocken bewältigt werden, erfüllte sich nicht. Beim frühen Frühstück hielt sich der Regen noch in Grenzen. Pünktlich zum Aufbruch goss es Hunde und Katzen.

Bis zum Passo del Mortirolo änderte sich am Wetter wenig. Ausnahmsweise wurde es dann einmal nicht schlechter, sondern besser, als Guido Kunze „richtig ran“ musste. Auf den gut 11 km Anstieg ab Mazzo di Valtellina auf 1856 m nieselte es „nur noch“. Weil die Steigung aber gut 1300 hm überwindet, sinkt sie selten auf unter 10 %, liegt meist bei 11 - 12 %. Auf nasser Straße verlor das Hinterrad mehr als einmal den Grip unter dem kräftigen Tritt des Thüringers.

Passo di Gavia (2621 m) und Stilfser Joch (2758 m) setzten nicht nur den (erwarteten) Rekord der höchsten Pässe auf italienischem Boden – abgesehen vom 2744 m hohen Grenzpass zu Frankreich Colle dell'Agnello – (sowie Nr. 2 und 4 insgesamt). Sie trugen sich (unerwünscht) auch gemeinsam auf Platz eins der Pässe mit der niedrigsten Temperatur ein: + 4°C. Anders als am Mortirolo hatte Guido Kunze weder mit den knapp 1300 hm auf den Gavia ab Ponte di Legno noch mit den gut 1500 hm ab Bormio auf das Stilfser Joch ernstliche Schwierigkeiten. Als relativ gleichmäßige und nicht über längere Strecken sehr steile Pässe liegen sie ihm eher als dauersteile wie der Mortirolo oder der Valcavera, den er in der Provinz Cuneo zu Projektbeginn zu erklimmen hatte.

Doch befand sich Guido Kunze den dritten Tag in Folge im Dauerregen sowie jenseits der 1000 m-Marke ständig in Wolken, mit Sicht von zuweilen gerade einmal 50 m. Der Wetterbericht verspricht zumindest für den morgigen Vormittag trockenes Wetter. Erst am Nachmittag soll es zu Schauern kommen. Dass sie nicht kommen, hoffen alle im Team. Der trockene Vormittag ist aber nicht nur willkommen, sondern dringend gewünscht. Denn der Reschenpass, der eigentlich zum Abschluss auf dem heutigen Programm stand, wurde angesichts eines völlig durchnässten und fröstelnden Guido Kunze auf Tag neun verschoben und die Nachtruhe vom Begleitteam auf Mals im Vinschgau gelegt worden war. Am morgigen Vormittag darf sich Guido Kunze also auch mit dem Reschenpass auseinandersetzen, nicht allein mit Pillerhöhe und Timmelsjoch, bevor der Kurs dann über Jaufenpass und Penser Joch das Südtiroler Unterland erreicht.

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