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Ein wenig rieben sich sowohl Guido Kunze als auch seine Begleiter die Augen, als sie nach dem Frühstück bei Sonnenaufgang den Blick vom Obervinschgau auf den Ortler richteten: klarer Himmel, Sonnenaufgang. Ja, Sonnen- (!) Aufgang. Nach drei Tagen in und unter Wolken mit der Sonne nur als ganz seltener Gast startete die neunte Etappe erstmals wieder bei angenehmem Radfahrwetter. Als wolle Südtirol, wo in knapp einer Woche die gesamte Tour im Eggental zu Füßen des Latemar zu Ende gehen soll, den Thüringer ermuntern, trotz der widrigen Bedingungen durchzuhalten.

Außer Plan wurde kurzerhand das Timmelsjoch von der Südtiroler Seite ins Programm genommen, so dass St. Leonhard im Passeier über Plan gleich zweimal zum Ausgangspunkt wurde, auf das Timmelsjoch (2501 m) und gleich noch einmal auf den Jaufenpass (2094 m). Kaum ab vom Jaufen erwartete Guido Kunze ab Sterzing das Penser Joch (2211 m), und allein diese Trilogie zwischen Stubai und Dolomiten bescherte ihm an die 4400 Höhenmeter. Während er das Timmelsjoch von mehreren Teilnahmen am Ötztaler Marathon kennt und den stufigen Pass zwar nicht sonderlich mag, aber aus Kenntnis gut fahren konnte, und während der Jaufenpass als ein durchweg nicht allzu steiler und sehr regelmäßiger Anstieg ihm entgegen kommt, zehrte das Penser Joch, für ihn neu, ein wenig an ihm: körperlich, weil der Pass, obendrein v.a. unten recht steil, so gut wie keine Tretpause zulässt und man beständig erheblichen Druck auf Pedal bringen muss; psychisch, weil die Passhöhe in den Sarntalern schon Kilometer vorab sichtbar ist, man auf den letzten Kilometern aber ein wenig den Eindruck hat, gar nicht näher zu kommen.

Damit Guido Kunze aber bei dieser ersten Sonnenfahrt nach knapp einer Woche nicht gleich übermütig wird, geriet er am Jaufenpass in einen der Regenschauer, die ab Mittag über Vinschgau und Unterland niedergingen. Die Viertelstunde Niederschlag hatte gefühlt ähnlich viel Wasser wie der Dauer- (Niesel-) Regen der Vortage insgesamt. Zumindest lautete jedoch Guido Kunzes erster Kommentar nach Eintreffen am Wohnmobil am Abend nicht: „Schaut mal, wie Ihr die Klamotten trocken kriegt.“ Am Penser Joch trocknete er draußen.

Das Wohnmobil, das als mobiles Basislager dient, ist am Fuß des Schermoossattels, auf der Meraner Seite, postiert, von wo Guido Kunze an Tag 10 Gampenjoch und Mendelpass in Angriff nimmt, um über das Fleimstal ins östliche Trentino zu kommen, zum letzten Drittel seines Großprojekts durch quasi den gesamten Alpenbogen.

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