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Der östlichste Punkt ist erreicht. Nur wenige Tage vor seiner geplanten Ankunft in Obereggen im Ski Center Latemar, genauer: am Reiterjoch ob Obereggen und zu Füßen des Latemar, hat Guido Kunze am Monte Zoncolan nicht nur einen der schwierigsten Anstiege, die der Straßenradsport kennt, gemeistert. Er macht nun auch kehrt nach Westen und wird via Cortina d'Ampezzo alsbald wieder Südtirol am Sellastock und dem Karerpass erreichen. Die Ankunft im Eggental ist auf Montag, den 24.08.2015 gesetzt worden.

Nach einem Traumstart in den Tag ab Agordo in den Passo Duran (1603 m) unter strahlend blauem Himmel mit Postkartenblick in die Belluneser Dolomiten war auch der Passo di Cibiana (1529 m) rasch erledigt. Und erstmals seit einer Woche schien ein ganzer Tag angenehmes Radfahrwetter herrschen zu sollen. Schon bei der Mittagsrast in Calalzo di Cadore hüllten aber die vorausliegenden Karnischen Dolomiten wieder ihr Haupt in Wolken. Pünktlich zum steilen Anstieg in die Sella Ciampigotto (1789 m) begann es erneut zu regnen. Einzig dass dieser Pass die eine oder andere Stufe bietet, auf der man auf dem Weg nach oben ein wenig ausruhen kann, machte ihn zum angenehmsten des Tags. Sagt Guido Kunze.

Der unangenehmste, naturgemäß, war der letzte des Tags: der Monte Zoncolan (1741 m), mit Spitzensteigungen jenseits der 20 % und mit der Ausnahme eines „Flachstücks“ von ein paar Hundert Metern bei unter 5 % stets über 11 %. Guido Kunze quälte sich auch diesen hinauf. Am Fuße immerhin noch auf trockener Straße, jenseits Liariis immer wieder auch bei Nieselregen. Nach vier Hochsommer-Sonnentagen am Beginn hat damit die Zahl der kalten, nassen oder nassen und kalten Tage das Doppelte der Warmtage im Projekt erreicht.

Nach fast zwei Wochen, entsprechend nach über einer fast ständig nass oder klamm, muss auch eingeräumt werden, dass Guido Kunze, mit oder ohne den unglücklichen Durchfall am Projektbeginn, von der ständigen Hochleistung gezeichnet ist. Zusätzlich zum Zeitverlust, weil Passabfahrten auf nasser Straße schlicht mehr Zeit kosten, kommt ein durch das Wetter höherer als üblicher Kräfteverlust. Nach wie vor besteht keine Gefahr, dass die Fahrt etwa vorzeitig abgebrochen werden muss. Aber täglich wird deutlicher, welche Mammutaufgabe sich der Thüringer vorgenommen hat. Wo diese Zeilen zu Füßen des Zoncolan entstehen, prasselt einmal mehr starker Regen auf das Dach des Wohnmobils und des Moos-GmbH-Technikwagens. Und bei allen, nicht nur bei Guido Kunze, macht sich zum Thema Regenwetter das Gefühl immer breiter: Es reicht. Dass nun Land in Sicht ist, dass das Ziel näher kommt, gewinnt angesichts des nicht enden wollenden Regens eine neue Bedeutung: Vielleicht kommt ja im See dieses Projektregens auch einmal Land in Sicht, wenn das Projekt zu Ende geht. Guido Kunze hat dennoch der (inzwischen etwas schwarze) Humor nicht verlassen. Er mache sich Sorgen, ob er ohne Regengeräusch auf dem Dach überhaupt noch werde einschlafen können, meinte er am Zoncolan-Abend. Die Lösung hatte er aber sofort parat: „Dann richte ich mir einen Rasensprenger aufs Schlafzimmerfenster, wenn ich wieder daheim in Mühlhausen bin.“

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