Erstmals ein Ultramarathonprojekt mit Rennrad und Lauf

Von Raid Provence Extrême bis Race Across America hat er die schwersten und längsten Nonstopstrecken, die als organisierte Rennen angeboten werden, schon erfolgreich hinter sich gebracht. Bei den selbst organisierten Rennen hält er u.a. seit Oktober 2009 die schnellste Zeit für eine Durchquerung Australiens von Sydney nach Perth: 4000 km in weniger als 8 Tagen. Ein ausgewiesener Ultramarathon-fahrer ist Guido Kunze also. Dasselbe gilt für Laufstrecken. Auch z.B. die Badwater – Mount Whitney Challenge oder den Desert Cup, seinerzeit noch in der Jordanischen Wüste, hat er erfolgreich absolviert.

2010 ist sein Jahr der Innovationen. Im August nahm er als Weltpremiere eine Mountainbike-Etappentour als Nonstop-Marathon unter die Reifen. Und zwar nicht irgendeine. Auf der Craft Bike Transalp kämpfte er sogar mit allerhand Neuschnee auf 2800 m.  In knapp drei Tagen war Füssen mit Riva del Garda verbunden.
Guido Kunze -  E·P·I Bike Tour

Ab 8. Oktober 2010 findet eine weitere Weltpremiere statt. Erstmals überhaupt verknüpft ein Ultramarathonathlet das Rennrad und den Lauf im selben Projekt. Guido Kunze startet in der deutschen Kulturhauptstadt Europas 2010, Essen für die Ruhr, genauer: an der Zeche Zollverein, und nimmt zwei Grußadressen mit: eine für Pécs in Ungarn (knapp 1400 km entfernt) und eine für Istanbul in der Türkei (knapp 2800 km entfernt), die beiden anderen Kulturhauptstädte Europas des Jahres 2010. Doch damit nicht genug. In Istanbul angekommen wird er am 17.10.2010 am Istanbul Eurasia Marathon teilnehmen, nach etwa 2800 km auf dem Rad weitere 42,195 km im Laufschritt, über zwei Kontinente.

Mit der Unterstützung seiner bewährten Ausrüster Paul Lange & Co. Bikeparts & More (Shimano), Ghost Bikes, Garmin, Craft Sportswear sowie der VR-Bank Westthüringen wird er um 10.30 Uhr in Essen starten und über Soest, Mühlhausen (Thür.), Erfurt und Hof zunächst den Sitz von Ghost Bikes in der Oberpfalz ansteuern. Danach führt die Tour durch Tschechien, Österreich, Ungarn, Serbien und Bulgarien in die Türkei. Unter anderem werden Wien, Györ, Belgrad, Stara Zagora und Edirne gequert.

Neben der Durchquerung von sieben Ländern, die erstmals bei einer Ultra-Tour auch die Vorbereitung von Zollformalitäten erforderlich macht, gehört Folgendes zu den neuartigen Herausforderungen dieser Tour: der vergleichsweise lange Nachtzeitraum an jedem Tag (bis zu 11 Stunden), durch den das hoch konzentrierte Fahren bei Dunkelheit länger als üblich wird; die schlimmstenfalls durchweg kühlen Temperaturen im Frühherbst auf dem Balkan; die Querung vieler Gegenden, die nicht als Paradebeispiel für fahrradfreundlichen Ausbau gelten.

Natürlich ist aber die größte Herausforderung das „Umschalten” vom Rad auf die Laufschuhe unmittelbar nach Ankunft. Als zeitlicher Puffer und als Zeitraum für dieses Umschalten sind nach der Marschtabelle 24 Stunden vorgesehen. Wie viel von diesem Puffer übrig bleibt, entscheidet sich vom 8. bis 16. Oktober 2010. In Istanbul angekommen sein will Guido Kunze spätestens am Morgen der 16. Oktober 2010. Die ideale Marschtabelle sieht sogar den Abend des 15. Oktober 2010 vor.

Geboren wurde das Projekt in Istanbul als Idee, mit Freunden am Istanbul Eurasia Marathon teilzunehmen. Und wegen seiner „türkisch-deutschen Elternschaft” kommt ein von seinen Sponsoren gestifteter Erlös, der sich auch am Erfolg des Projekts bemisst, der türkischen Initiative Kardelenler zugunsten von Mädchen in schwierigen Verhältnissen, v.a. in Ostanatolien, zugute. Als Präsentationssponsor tritt deshalb das Istanbul Erkek Lisesi, eine Schule in Istanbuls Stadtteil Cağaloğlu auf, wo der Radteil des Projekts auch enden wird.

Dafür, dass über den Reisefortschritt in der deutsche Presse berichtet wird, sorgen ein Team der Thüringer Allgemeinen und eines des Mitteldeutschen Rundfunks, Studio Erfurt.

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