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Tag 3: https://goo.gl/maps/Mv9fk8rLEaaJTZzs9

 

Übersicht der Stationen

Station 12: Ziegenmühle im Zeitzgrund

Station 13: Bei Alex Kühn – Chocolatier

Station 14: Bei Maria Groß in der Bachstelze

Station 15: Thüringen Therme Mühlhausen

 

Station 12: Ziegenmühle im Zeitzgrund

 

Guido:
Eine Fahrt durch den tiefen Wald und dann ein Kleinod, welches gar nicht zu erwarten war, die Ziegenmühle im Zeitzgrund, unterhalb der Teufelstalbrücke, die wohl jeder kennt, der schon einmal auf der A4 Richtung Erfurt gefahren ist.

 

Hier gibt es nicht nur eine schöne Gastronomie, sondern auch die schnellste Biertheke der Welt und hier gibt es eine Bierkönigin, welche extra heute da ist.

Wer ist die Bierkönigin?

 

Julia Erben - Bierkönigin:
Ich bin Julia Erben und komme aus Schleifreisen und bin seit September letzten Jahres Bierkönigin der Ziegenmühle in Schleifreisen. Ich bin für zwei Jahre im Amt, bis nächstes Jahr September habe mich auf das Amt auch sehr gefreut.

 

Guido:
Wie wird man Bierkönigin? Muss man viel Bier trinken, muss man standfest sein oder muss ein bisschen Ahnung vom Bier haben?

 

Julia Erben:
Ich würde sagen, da kommt mehreres zusammen. Also Ahnung vom Bier hatte ich wahrscheinlich vorher noch nicht so wirklich, habe aber eine Führung in der hier in der Brauerei mitgemacht, trinke selbst gerne Bier, komme auch aus dem Ort und wollte somit ein bisschen die Region Schleifreisen und die Umgebung repräsentieren.

 

Guido:
Wie viele Auftritte hast du so im Jahr? Im Moment ist es sicherlich schwierig, aufgrund von Corona.

 

Julia Erben:
Da muss ich als Bierkönigin sehr flexibel sein. Aber es gibt Anlässe die wir eben nutzen können um für unsere Region zu werben.

 

Guido:
Wird die Amtszeit dann verlängert? Weil, man hat ja dann vielleicht einen Corona-Bonus, dass man sagt, aus zwei machen wir drei Jahre, sonst wäre dies ja ein bisschen „Schummel“ gegenüber der Königin?

 

Julia Erben:
Ich glaube eher nicht. Ich weiß, dass die Hoheiten die ein Jahr im Amt waren, verlängert wurden auf zwei Jahre, aber wir haben ja die Hoffnung, dass wir noch ein bisschen nachholen können und ich denke, dass ich im nächsten Jahr die Abkrönung habe und dann die Nachfolgerin mein Amt weiterführen kann, voller Stolz.

 

Guido:
Wie wird man Bierkönigin?

 

Julia Erben:
Ich wurde gefragt und vorgeschlagen.

 

Guido:
Hallo dem Chef des Hauses – Jens Adomat.

 

Jens Adomat:
Seit 2014 haben meine Frau und ich die Ziegenmühle übernommen und haben nach Sanierung und Umbau ein neues Konzept umgesetzt. Dazu gehören sehr viele Dinge, wie eben auch unsere Bierkönigin sowie unser Holzländer Bier aus unserer Hausbrauerei.

Wir haben auch die Traditionen unserer Region wieder zum Leben erweckt, gerade die Burschenschaft, das Maibaumsetzen, wo die Burschen mit Schürze und Scherbe dann traditionell den Maibaum setzen, dieses Jahr musste dies leider ausfallen.

Wichtig für unsere touristische Entwicklung ist beispielsweise die Erreichbarkeit. Der Bedarfshalt der Bahn ist für uns alle sehr wichtig. Das ist die einzige Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es wäre jammerschade wenn wir die Bahnverbindung nicht behalten könnten.

Das ist ein Impulsgeber für unsere Region. Viele Wandergruppen, viele Betriebsausflügler von Erfurt bis Altenburg treffen sich hier im Zeitzgrund.

 

Guido:
Merkt ihr jetzt auch, dass die Radfahrer vermehrt kommen? Radfahren ist natürlich in. Ich verkaufe ja Räder und merke dies auch an dem was ich verkaufe und überall wo ich jetzt war habe ich gehört: „ Radfahrer kommen“! Merkt ihr dies auch?

 

Jens Adomat:
Ja, nicht nur Radfahrer, aber Radfahrer auch, insbesondere viele Wanderer. Es ist sicher bedingt durch die Zeit, die wir jetzt haben, die Leute drängen raus, die wollen etwas erleben und da bietet die Ziegenmühle natürlich ein absolut hervorragendes Areal. Natürlich hatten wir mit dem Corona Thema eine plötzliche völlige neue Herausforderung. Es ist hervorragend, was wir unter diesen Bedingungen dann schnell umgesetzt haben. Wir sind ja noch ein Start-Up-Unternehmen und damit flexibel.

 

Guido:
Du hast gesagt ein kleiner Umbau, wenn ich das sehe, ist das ein Neubau, also ist das doch untertrieben und es ist toll, was ihr hier gemacht habt.

Ich muss schon sagen, auf meiner ganzen Tour, und das war der Plan, kleinere, aber interessante Betriebe besuchen, die auch ein bisschen abseits sind.

Auch ich habe bisher viel gesehen, wo ich sonst auch nicht hingekommen wäre. Wir haben in Thüringen eigentlich so viele, tolle Ecken, die nicht nur wir Thüringer, meist selber nicht kennen und dringend zu entdecken sind.

Wir haben in Thüringen alles, und das verkaufe ich sehr gern, ich glaube, da spreche ich allen aus den Herzen.

 

Jens Adomat:
Das ist genau unser Anliegen, mir ist es so gegangen zur Grünen Woche in Berlin, im Januar, die ja noch stattgefunden hatte, wo Thüringen sich präsentiert hat, wie viele andere Bundesländer auch, und selbst ich war überrascht, was Thüringen zu bieten hat und welche attraktiven touristischen Regionen wir haben. Das gilt es wirklich weiter zu bewerben.

 

Guido:
So ging es auf meiner ganzen Reise jetzt auch. Ich habe so viel Neues erlebt. Ich bin weltweit unterwegs. Ich bin auch sehr viel in Thüringen unterwegs, komme, wie jetzt aus Gera und wäre nicht durch den Zeitzgrund gefahren, wenn wir es nicht geplant hätten.

Aber was ich hier erleben durfte, im Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Thüringen, habe ich sehr viel gelernt und über Thüringen erfahren.

Aus diesem Grund kann ich nur jedem raten, diese Tour zu machen – natürlich gern nicht so schnell wie ich, sondern genüsslich.

Wir haben die Darstellung so aufbereitet, dass jeder dies insgesamt oder in Teilen diese nachfahren kann. Es gibt unterwegs überall interessante Ausflugsziele, gute Hotels ja überall ein Hotelbetrieb mit dran, wo ich hingekommen bin, also ist es gar kein Problem.

 

Jens Adomat:
Es ist immer wichtig, Vernetzungen zu nutzen, welche wir auch haben. Da ist unser DEHOGA sehr gut aufgestellt und leistet sehr viel.

Wir sind auch stolz, dass wir im letzten Jahr Gastronom des Jahres geworden sind, in der Kategorie Innovation. Man mag es gar nicht glauben, ja Innovation hier an der Stelle, auch auf Tradition aufbauend und dazu gehört beispielsweise unser Mühlrad, was aus dem Jahr 1900 zerfallen war und es sich heute wieder dreht.

Heute zeigen wir damit, wie damals Energie erzeugt wurde. Es ist immer interessant wie wenig Wasser notwendig ist, um so ein Rad mit einem Durchmesser von 6 Metern und einem Gewicht von 1,5 Tonnen zu drehen.

 

Guido:
Hier kann man sehr viel sehen, erleben und lernen, auch eben am, im wahrsten Sinne des Wortes, am Rad drehen.

Herzlichen Dank.

 

Jena Adomat:
Vielen Dank für deinen Besuch, immer wieder gern. Schick uns viele Besucher hierher. Wir sind vorbereitet.

 

Station 12: Ziegenmühle im Zeitzgrund
Foto: © Marvin Kunze

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Station 13: Bei Alex Kühn – Chocolatier

 

Guido:
Ich komme jetzt von Schleifreisen und bin ich jetzt in Wilfershausen bei Alex Kühn den bekannten Chocolatier, seinem neuen Domizil angekommen. Man kennt ihn natürlich von der Krämerbrücke, dem Chocolatier aus Erfurt. Wir kennen uns schon lange. Wir haben schon ein gemeinsames Schokoladen-Projekt gemacht. Er ist auch einer der besten Freunde die ich habe.

 

Station 13: Bei Alex Kühn – Chocolatier
Foto: © Marvin Kunze

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Station 14: Bei Maria Groß in der Bachstelze

 

Guido:
Die letzte Station auf meiner Reise, bei Erfurt, ist die Bachstelze von Maria Groß, eine unserer bekanntesten Sterneköche die wir in Thüringen haben. Maria Groß macht auch ein tolles Programm in ihrer Bachstelze. Man kann auch mit dem Fahrrad hinfahren. Sie ist ein Unikum und Thüringerin durch und durch.

 

Station 14: Bei Maria Groß in der Bachstelze
Foto: © Marvin Kunze

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Station 15: Thüringen Therme Mühlhausen

 

Guido:
Nun wieder zu Hause in Mühlhausen angekommen. Tour war lange genug, 3 Tage, 750 km, fast 14.000 Höhenmeter, bin jetzt hier in meiner Heimat, bin in der Thüringen Therme in Mühlhausen. Warum bin ich hier?

 

Vorstandvorsitzender Welterberegion Wartburg-Hainich
Martin Fromm:

Mich freut es erstmal das du die Tour gemacht hast. Es war ja eine große Anstrengung, hast viele neue Dinge kennengelernt. Gerade hier in der Welterberegion Wartburg-Hainich, das ist ja deine Heimat, dass du hier den Anfang und den Abschluss gefunden hast, jetzt hier im warmen Auto, bei 10 grad, sicher sehr frisch.

 

Guido:
Ja das meine ich auch. Ich bin ja einmal vom Kyffhäuser hoch und wieder runterwärst. Musste dann von der Rhön wieder zurück nach Hütscheroda. Stell dich mal kurz vor, wer du bist?

 

Vorstandvorsitzender Welterberegion Wartburg-Hainich
Martin Fromm:

Ich bin der Vorstandsvorsitzender der Welterberegion Wartburg-Hainich, mit den Städten, Mühlhausen, Bad Langensalza und Eisenach mit dem Weltkulturerbe, der Wartburg und dem Weltnaturerbe, dem Nationalpark Hainich.

 

Guido:
Es ist auf jeden Fall eine Reise wert. Ich habe viel gesehen und erlebt. Was mich nur gewundert hat, dass man so viel neu entdecken kann, obwohl ich viel unterwegs. Wir haben in Thüringen so viele Kleinods, wo noch was getan werden muss, dies zu verbreiten. Gerade nach dem Lock-Down, war das für die Gastronomen auch eine wichtige Geschichte, dass wir Aufmerksamkeit schaffen, auch außerhalb der Städte.

 

Vorstandvorsitzender Welterberegion Wartburg-Hainich
Martin Fromm:

Ja, du hast eben angesprochen, es ganz wichtig für die Gastronomen, dass die Leute wieder essen, sich sicher fühlen. Dafür vielen Dank, dass du die Tour überhaupt gemacht hast.

 

Guido:
Ich danke auch und freue mich jetzt auf mein Abendbrot, was ich mir auch verdient haben, Martin vielen Dank.

 

Station 15: Thüringen Therme Mühlhausen
Foto: © Marvin Kunze

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